Direkt zum Hauptbereich

Meine Top 5 gegen den November-Blues

Kinder, wir alle bevorzugen wahrscheinlich die längeren und helleren Tage und das Sommersonnenlicht auf unserer Haut und in unserem Haar, aber wir leben nun mal in einem Land, in dem es vier Jahreszeiten gibt. Und wenn man mal in einem Land gelebt hat, in dem es keine unterschiedlichen Jahreszeiten gibt, merkt man ganz schnell, dass einem das auch ganz schön fehlen kann. Sollte Euch also der November-Blues in diesen Tagen heimsuchen, so nehmt Euch einfach meine Tipps zur Hand und vielleicht könnt Ihr die manchmal etwas graueren Tage mit ganz anderen Augen sehen und viel mehr geniessen. 

1. Ich liebe es zu backen. Und ganz besonders liebe ich es, am Sonntagnachmittag Waffeln zu backen. Für mich gibt es kaum etwas Köstlicheres als den Geruch von frischen Waffeln in meiner Wohnung. Wenn ich dann die erste frische Waffel vom Eisen nehme, mit Puderzucker bestreue und den ersten Bissen genieße, habe ich oft das Gefühl, dass ich im Paradies bin. Und das Gute daran ist: Waffeln sind nicht einmal schwer zuzubereiten. Das heißt, jeder kann sich sein eigenes kleines Paradies schaffen und seine eigenen köstlichen Waffeln backen und den November-Blues damit ganz genüsslich vergessen.

2. Ich liebe Alsterspaziergänge. Natürlich ist es besonders schön, einen Spaziergang in der Sommersonne zu machen, aber es kann ebenso schön sein, einen entspannten Herbstspaziergang in der nachmittäglichen Novembersonne zu machen. Warm eingepackt in meinen neuen Wintermantel mit Mütze, Handschuhen und Schal macht so ein Spaziergang mindestens genauso viel Spaß wie im Sommer. Und die Vorfreude auf einen heißen Kaffee in meinem Lieblings-Café oder einem heißen Tee zu Hause runden das Gefühl der herbstlichen Gemütlichkeit ab.

3. Ich liebe es, meine Wohnung zu dekorieren. Und gerade jetzt wo die Nächte wieder länger werden, gibt es einige Feiertage zu denen es sich lohnt, immer wieder neu zu dekorieren. Gerade erst letzte Woche war Halloween, in ein paar Wochen ist Thanksgiving und kurz darauf steht schon wieder Weihnachten vor der Tür. Viele Geschäfte bieten allerlei Dekorations-Material an, so dass es kein Problem für mich ist, meine Wohnung immer wieder neu zu dekorieren. Dazu ein paar Teelichter und Kerzen und meine Wohnung erscheint schnell in neuem Glanz. Es ist nicht nur ein Spaß, neu zu dekorieren, sondern die Dekorationen lassen meine Wohnung auch gleich viel gemütlicher wirken. Und Gemütlichkeit ist genau das, was die dunklen Tage erträglicher und glücklicher macht.

4. Ich liebe es am Wochenende tagsüber auf meinem Balkon zu sitzen und in Ruhe zu lesen. Nur weil es jetzt draußen wieder kälter wird, heißt das nicht, dass ich das nicht trotzdem tun kann. Eingekuschelt in ein paar warme Decken, einen warmen Tee neben mir und ein gutes Buch in der Hand lassen mich den November-Blues ganz schnell vergessen. Und schließlich sagt niemand, dass man seinen Balkon nur im Sommer nutzen kann.

5. Und manchmal liebe ich es tatsächlich für eine Weile die Stadt zu verlassen. Und manchmal sogar gleich das Land. Wenn ich woanders bin, merke ich oft erst wieder wie sehr ich Hamburg und mein wunderschönes Winterhude liebe. Dann ist es auch nicht wichtig, ob es kalt ist oder ob es früh dunkel wird, mir wird einfach bewusst, dass ich in der schönsten Stadt der Welt lebe und dass die Kälte und die Dunkelheit im Winter einfach dazu gehören.

In diesem Sinne: jeder November-Blues hat auch seine schönen Seiten. Enjoy, lovers.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Mittendrin statt nur dabei - Meine wilde Party-Nacht mit den Promis

Kinder, es gibt Momente im Leben, die muss man einfach noch mal Revue passieren lassen. Weil sie einmalig waren, beeindruckend, belustigend, merkwürdig, spannend, aufregend, oder sogar alles zusammen. Daher möchte ich Euch heute noch einmal mitnehmen zur Movie meets Media Party in Berlin und wünsche Euch viel Spaß bei diesem herrlichen Rückblick!

Es ist ein absolutes Mega-Highlight: ich habe Karten für die Movie meets Media Party anlässlich der Berlinale in unserer Hauptstadt gewonnen und ich kann mein Glück kaum glauben. Aber ehe ich mich versehe und noch länger darüber nachdenken kann, was für ein Glück ich hatte, sitze ich auch schon im Bus und brause mit wehendem Haar gen Berlin. Im Hotel angekommen bleiben mir noch gute drei Stunden um mich auf den abendlichen Event der Spitzenklasse vorzubereiten, und die Zeit will gut genutzt werden. Schließlich will ich den Promis in nichts nachstehen. Und so verwende ich unzählige Minuten und ganz viel Hingabe darauf, ebenfalls wie ein Promi …

Muskulös

Kinder, endlich ist es wieder soweit! Es gibt Neuigkeiten aus der Welt der Internet-Liebenden und Online-Suchenden, aus der Welt der Scheinprinzen und Schaumschläger, aus der Welt in der alles kann aber nichts geht. Zumindest bei mir gerade nicht. Nicht mehr. Irgendwann ist auch mal Schluss im Bus. Aus die Maus. Und Ende im Gelände. Irgendwann ist das Maß auch einfach erst mal voll aber keiner weiß ob sich das nicht vielleicht auch ganz schnell wieder ändern kann. Und so widme ich mich für den Moment völlig selbstlos den wieder einmal unmöglichsten Suchanzeigen bei deren Lesegenuss klar ersichtlich werden sollte, warum die BILD Online kürzlich mit großen Lettern lockte „Zu früh gefreut beim ersten Match! Was beim Tinder-Date alles schief gehen kann!“ Bei den folgenden Annoncen kann ich mir zwar kaum vorstellen, dass dort allzu viel gematched wird, aber da auch ich nie auslerne kann ich natürlich nicht wissen wer Lust auf diese wildgewordenen Lüstlinge bekommt und das Netz nachträglich…

Ausgemustert

Kinder, Ihr kennt es, ich kenne es, die Frage ist: wer kennt es nicht? Wie oft stehen wir verzweifelt vor dem Kleiderschrank, vor Kommoden, Kisten, Kästen, Schubladen, noch immer nicht ausgepackten Tüten und Verstecken, die keiner jemals zu Gesicht bekommen darf, und reißen alles raus auf der bangen Suche nach einem passenden Kleidungsstück oder viel schlimmer noch nach einem ganzen passenden Outfit! Und so viel wir auch aus sämtlichen Stauräumen herausziehen und nach kurzem Zweifeln doch schnell wieder aufs Bett oder auf den Boden werfen, irgendwie gibt es immer wieder, und ich betone: IMMER WIEDER! Tage an denen wir so gar nichts finden wollen was zu unserer aktuellen Stimmungslage, zu unserem Gemüt, zur Situation, zum Anlass oder auch einfach nur insgesamt passen will. So ein Dilemma! Und wie kann das eigentlich sein? Oder gibt es dazu vielleicht gar keine logische Erklärung? Gibt es die vielleicht zu vielerlei Dingen, so sehr wir auch suchen und uns den Kopf darüber zerbrechen, ma…