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Wie werde ich Schriftstellerin in zehn Tagen (Tag 6)

Heute kann ich nicht schreiben. Heute bin ich angemessen angetrunken und viel zu müde. Und ich bin noch immer überrascht darüber, dass der heisseste und hübscheste Typ auf der Party heute abend auf mich stand. Ich meine: hä? Ich habe meine Boyfriend Jeans, ein schlichtes weißes Oberteil (nicht mal mit Ausschnitt) von Massimo Dutti aus dem Sale und meine Birkenstocks angehabt, und ich sage es offen heraus: das ist jetzt nicht gerade das Outfit, mit dem man offiziell jemanden aufreißen könnte. Aber scheinbar hat er das anders gesehen. Interessant. Ich muss dahingehend investigieren. Und verstehe es bis dahin auch einfach erstmal nicht. Aber vielleicht muss ich das für den Moment auch gar nicht. Es ist klar, dass ich aus oben genannten Gründen sofort ins Bett muss. Und dass ich heute nicht nach dem Parfum von Axel dem Zuhälter stinke finde ich ist weitaus mehr als ein absoluter Bonuspunkt für eine angenehme Nachtruhe. Schlaft gut. Ich wünsche Euch eine entspannte Gute Nacht.

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Muskulös

Kinder, endlich ist es wieder soweit! Es gibt Neuigkeiten aus der Welt der Internet-Liebenden und Online-Suchenden, aus der Welt der Scheinprinzen und Schaumschläger, aus der Welt in der alles kann aber nichts geht. Zumindest bei mir gerade nicht. Nicht mehr. Irgendwann ist auch mal Schluss im Bus. Aus die Maus. Und Ende im Gelände. Irgendwann ist das Maß auch einfach erst mal voll aber keiner weiß ob sich das nicht vielleicht auch ganz schnell wieder ändern kann. Und so widme ich mich für den Moment völlig selbstlos den wieder einmal unmöglichsten Suchanzeigen bei deren Lesegenuss klar ersichtlich werden sollte, warum die BILD Online kürzlich mit großen Lettern lockte „Zu früh gefreut beim ersten Match! Was beim Tinder-Date alles schief gehen kann!“ Bei den folgenden Annoncen kann ich mir zwar kaum vorstellen, dass dort allzu viel gematched wird, aber da auch ich nie auslerne kann ich natürlich nicht wissen wer Lust auf diese wildgewordenen Lüstlinge bekommt und das Netz nachträglich…

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Kinder, Ihr kennt es, ich kenne es, die Frage ist: wer kennt es nicht? Wie oft stehen wir verzweifelt vor dem Kleiderschrank, vor Kommoden, Kisten, Kästen, Schubladen, noch immer nicht ausgepackten Tüten und Verstecken, die keiner jemals zu Gesicht bekommen darf, und reißen alles raus auf der bangen Suche nach einem passenden Kleidungsstück oder viel schlimmer noch nach einem ganzen passenden Outfit! Und so viel wir auch aus sämtlichen Stauräumen herausziehen und nach kurzem Zweifeln doch schnell wieder aufs Bett oder auf den Boden werfen, irgendwie gibt es immer wieder, und ich betone: IMMER WIEDER! Tage an denen wir so gar nichts finden wollen was zu unserer aktuellen Stimmungslage, zu unserem Gemüt, zur Situation, zum Anlass oder auch einfach nur insgesamt passen will. So ein Dilemma! Und wie kann das eigentlich sein? Oder gibt es dazu vielleicht gar keine logische Erklärung? Gibt es die vielleicht zu vielerlei Dingen, so sehr wir auch suchen und uns den Kopf darüber zerbrechen, ma…

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