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Sattelfest

Kinder, wie heißt es in der Reitkunde so schön: Wer vom Pferd fällt, der muss ganz schnell wieder aufsteigen. Sodenn bin ich wie Ihr wisst jemand der nicht nur sagt sondern auch tut und habe aus eben diesem Grunde kürzlich nicht nur aufgesattelt sondern bin auch losgeritten. Natürlich nicht ohne Plan und Ziel und schon gar nicht ohne High Heels, nein, schließlich weiß ich aus hinlänglicher Erfahrung wie wichtig die richtige Ausrüstung ist. Ob beim Reiten oder anderen Schandtaten des illustren Illustrierten-Lebens, das richtige Schuhwerk ist ausschlaggebend! Und wer mich einmal auf High Heels gesehen hat, der weiß wovon ich spreche. Da lässt sich die Frage „Busen oder Po“ aus dem FF beantworten. Doch bevor ich wie so oft abschweife wollen wir uns der folgenden Geschichte widmen die fast noch zu schön ist um wahr zu sein. Aber glaubt mir, das ist sie. So trug es sich also zu, dass ich vor wenigen Tagen einem abendlichen Date mit einem mir bis dahin unbekannten Junggesellen zustimm...

Mein Date mit dem gekünstelten Schnösel

Kinder, in Zeiten in denen scheinbar schon lange nicht mehr auf jeden Topf ein Deckel passt wird es nicht einfacher sich auf die Suche nach einem ebensolchen Deckel zu begeben und sich gegebenenfalls damit abfinden zu müssen den Topf vielleicht doch nur mit einem Küchentuch abzudecken. Oder eben gar nicht. Todesmutig wie ich bin habe ich mich trotzdem ums erneute Mal hinausgewagt in die Welt der wilden Dates und des wagemutigen Ausgehens und habe Euch eine neue Geschichte von einem abstrusen Liebesanwärter zu berichten. Oder besser gesagt möchte ich die Frage in den Raum werfen was mit den Typen heutzutage eigentlich nicht stimmt. Aber der Reihe nach. Und bevor ich es vergesse: Busen oder Po? Ich verabredete mich an einem lauen Frühlingsabend mit einem auf den ersten Blick recht netten Mann. Bei diesen Dates kann man natürlich nie wissen was passieren wird, aber ich kann es offen sagen: Wir hatten einen tollen Abend! Auch solche Überraschungen kann es geben, und es wäre schließli...

Wie die Liebe sein soll

Kinder, wie geht es Euch heute? Denkt Ihr auch manchmal über die Liebe nach? Oder gehört sie für Euch ganz banal wie alles andere das Euch tagtäglich begleitet eben einfach zum Leben dazu weil sie nun mal da ist und dann braucht man sich auch keine weiteren Gedanken darüber zu machen? Natürlich würde das bedeuten, dass Ihr wie nahezu all meine Freunde in festen Beziehungen seid und aus diesem Grund vielleicht auch nicht allzu viel über die Liebe nachdenkt, nachdenken braucht. Schließlich ist sie da. Und denkt man nicht meist eher über das nach was nicht da ist? Wie glücklich müssen demnach Menschen in Beziehungen sein, haben sie doch etwas was die meisten Singles sich wünschen und müssen über dieses riesengroße, lebensumfassende, teilweise schwindelerregende Thema nicht nachdenken. Könnte so vielleicht Glück aussehen: Nicht über die Liebe nachdenken zu müssen? Eine gewagte These, ich weiß. Das ist mir bewusst. Ich war in meinem Leben schon auf vielen Hochzeiten eingeladen. ...

Was machst Du eigentlich beruflich?

Kinder, auch heute habe ich wieder einmal ein brennendes Thema für Euch: welche Frage nervt Euch persönlich am meisten? Ich für meinen Teil kann das schnell beantworten. War es früher noch die Frage: „Was für Musik hörst Du am liebsten?“ So ist es heute definitiv: „Und was machst Du beruflich?“ Wie kam da der Wechsel? Und noch viel wichtiger: Warum ist das eigentlich so wichtig? Haben Menschen das Gefühl sie könnten uns besser einschätzen, wenn sie a) wissen was für Musik wir hören und noch viel wichtiger wenn sie b) wissen was wir beruflich machen? Können wir nur in Schubladen denken, brauchen wir diese Schubladen gar um uns orientieren zu können? Sind sie am Ende hilfreich? Oder lenken sie uns eigentlich vielmehr vom Wesentlichen ab, und zwar von dem Menschen dem wir diese oftmals recht belanglose Frage stellen? Ich bin so unendlich genervt von dieser Frage! Zum einen frage ich mich natürlich: Gibt es nichts Spannenderes das man sein Gegenüber fragen kann? Sind Menschen zu dumm, zu ...

Auf ein Glas Spaß-Wein

Liebe Festgenossen, wer sucht ihn nicht? Einen herrlichen, wohlschmeckenden Tropfen Wein zu einem guten Preis, der einfach immer passt? Nun, ich habe ihn gefunden und ich stelle ihn Euch gerne vor. Warum ich auf diesen Wein aufmerksam geworden bin? Zum ersten habe ich von Natur aus immer ein offenes Auge für das was um mich herum passiert, weiterhin interessiere ich mich ausserordentlich für guten Wein zu angemessenen Preisen und last but not least lese ich ausgesprochen gerne die Produktbeschreibung auf dem Flaschen-Etikett. Gerade kürzlich fand ich also den Wein, den ich Euch heute vorstellen möchte. Pont Chalet Cinsault Rosé. Interessiert drehte ich bei Edeka am Regal stehend die Flasche um und inspizierte die gedruckten Informationen. Als meine Augen mit amüsiertem Schreck während meiner Lektüre auf dem Begriff "ein absoluter Spaß-Wein" hängenblieben und ich kurz aber heftig husten und prusten musste, habe ich mir gedacht, dass ich die dekadente Dreistigkeit der Schreiber...

Essen hält Leib und Seele zusammen

Kinder, kennt Ihr das auch? Diese Tage, die sich einfach nur schlimm, traurig, trostlos, sorgenvoll und blöd anfühlen? An denen scheinbar nichts helfen mag, so sehr wir uns auch am Schlüppi reissen und versuchen den grauen Nebelschwaden und Regenvorhängen zu trotzen, die unser Gemüt so ungestüm aus dem Takt bringen? Die Tage, an denen wir uns trotz schwerem Herzen und schmerzerfülltem Gedankenkarussel mutig den Weg nach vorn bahnen und auf halber Strecke merken, dass die gute Miene zum bösen Spiel nicht lange aufrechtzuerhalten sein wird? Dann habe ich hier einen schlichten, einfachen Tipp für Euch: gerade an diesen Tagen solltet Ihr besonders gut essen. Es klingt einfach und banal, und viele werden jetzt genervt weiter klicken und sich denken, dass das doch nun wirklich ein alter Hut ist, aber ich sage es Euch nochmal: an ebensolchen Tagen solltet Ihr besonders gut essen. Nicht von ungefähr kommt uns an dieser Stelle der sagenumwobene Spruch unserer Großeltern in den Sinn: Essen hält...

Wie werde ich Schriftstellerin in zehn Tagen (Tag 7)

Kinder, ehrlich, ich bin ganz schön erschöpft. Und das liegt mit Sicherheit nicht daran, dass ich gestern feiern war, sondern daran, dass ich trotz Urlaub einfach nicht genug Zeit und Ruhe habe. Klingt komisch, aber es ist so. Ich brauche scheinbar weitaus mehr Ruhe als andere Menschen. Irgendwie komme ich aber nicht dazu mir genug Ruhezeiten zu nehmen. Allerdings kann man mir nicht vorwerfen, dass ich es nicht versuche. Aber der Reihe nach. Schließlich möchte ich Euch nicht vorenthalten was mich am gestrigen Tage ums erneute Mal, sapperlot noch eins, vom Schreiben abgehalten hat. Als ich zur vormittäglichen Stunde aufwache und kurz darauf meinen Kaffee auf meinem Balkon in der Sonne genieße, beschließe ich kurzerhand, dass ich heute einfach mal zu Hause bleibe und meine Ruhe genieße. Und ausserdem wollte ich schon seit Ewigkeiten wieder einmal Waffeln backen! Das werde ich heute endlich tun. Es gibt wirklich wenige Dinge, die mich so entspannen wie backen und kochen. Supper, des pass...

Wie werde ich Schriftstellerin in zehn Tagen (Tag 5)

Also Kinder, jetzt mal ganz ehrlich, manchmal kommt man einfach vom Wege ab. So geschehen am gestrigen Tage und natürlich liegt mir nichts ferner als Euch darüber im Unklaren zu lassen was mich gestern dummerweise schon wieder davon abgehalten hat endlich mit dem Schreiben zu beginnen. Aber immer schön der Reihe nach, schließlich möchte ich Euch nichts vorenthalten. Und ich muss der grausamen Wahrheit auch dringend direkt ins Auge blicken, da führt kein Weg dran vorbei, denn sonst komme ich nie dahinter, warum ich einfach nicht zum Schreiben komme. Nicht weit nach dem Morgengrauen, gut, das ist ein bisschen geschummelt, die Sonne scheint schon in vollster Herrlichkeit, hüpfe ich aus dem Bett und begebe mich kurze Zeit darauf mit meinem Kaffee und meiner momentanen Lieblingsmusik auf den Balkon. Hier genieße ich wie jeden Morgen meine Ruhe und die sonnige Seeligkeit meines Spätsommerurlaubs. Ich könnte ewig hier sitzenbleiben und möchte mich am liebsten gar nicht mehr fortbewegen, aber...

Wie werde ich Schriftstellerin in zehn Tagen (Tag 1)

Kinners, nee, ich kann es kaum glauben, endlich habe ich Urlaub! Nach mehr als einem halben Jahr auch überaus verdient. Und diese Zeit will nun genutzt werden, um endlich mit dem anzufangen, was ich EIGENTLICH machen will. Dazu bin ich in letzter Zeit leider gar nicht mehr gekommen, und dabei steht mein Lebenstraum doch schon seit Kindheitstagen fest: ich werde Schriftstellerin. Sämtlichen Mitmenschen und, gottlob, auch mir selber ist das seit unerträglicher Ewigkeit lang klar, aber, wie wir alle wissen, von nichts kommt nichts. Schön, dass die Ideen mir nur so im Kopf herum spuken und ich, wann immer ich unterwegs bin, tausende von Sätzen in Gedanken aneinanderreihe und immer neuen Klamauk im Sinn habe, aber was habe ich davon, wenn ich es nicht AUFSCHREIBE? Die Antwort ist einfach und banal, und auch für die Nicht-Schnellmerker wie eins und eins im Kopf zusammen zu zählen: NICHTS. Und aus diesem Grund fange ich jetzt an. Ich lege los. Ich gebe Gas. Ich haue richtig einen raus. Auf ge...

Enjoy the Night!

Ich möchte nicht, dass Ihr Alkoholiker werdet!

Kinder, ich hatte gerade dreizehn Herzstillstände und fünf Herzinfarkte! Wer hätte gedacht, dass dieses dritte Spiel in der Vorrunde so WAHNSINNS nervenaufreibend wird! Ich meine, halli hallo, was haben die Deutschen sich eigentlich dabei gedacht, so ungefähr fast jede Torchance unglücklich im Sande, oder besser gesagt, im Rasen verrinnen zu lassen? Ich meine, haben die Drogen genommen? Hat Boateng, der, ach wie schade, leider gesperrt war, aus Unvernunft etwa vorher noch einen Joint in der Kabine kreisen lassen? Was war denn da bloß los? Gottseidank haben der gute alte Lu, Lu, Lu, Lukas Podolski und der süße kleine Lars Bender Gas gegeben und uns zwei tolle Tore geschenkt, aber ganz ehrlich, Freunde, da wäre doch weitaus mehr drin gewesen! Die wildentschlossenen Dänen haben meiner Meinung nach Fussball mit Basketball verwechselt. So nah muss eine Manndeckung nun wirklich nicht aussehen. Aber gut, im Krieg und in der Liebe ist nun mal alles erlaubt. Und wenn man sich die momentane Ansp...

Babs Becker für Arme

Heissa, Hossa, Hoppsassa, kennt Ihr schon meine neue beste Freundin Babs Becker für Arme? Fest steht, dass sie in Winterhude bekannt ist wie ein bunter Hund. Wann immer ich auf dem Mühlenkamp unterwegs bin, treffe ich auf die allgegenwärtige BFF scheinbar aller herumlungernden, dekadent lebenden, selbstherrlichen und aufgeblasenen Schmeißfliegen des Viertels. Die Gute hat stets und ständig ein ordentlich gefülltes Weinglas in der Hand, egal zu welcher Tageszeit. Besonders im Blauen Pony scheint das Promi-Double Stammgast zu sein, ich erkenne sie meist schon von weitem. Den Teint und die dunklen Locken hat sie mit ihrer durchaus bekannten Doppelgängerin gemeinsam. An der Figur allerdings ist nicht mehr viel dran, was zum einen daran liegen mag, dass sie wohl komplett auf feste Nahrung verzichtet und sich lieber voll und ganz dem Vino widmet, und zum anderen daran, dass sie raucht wie ein frisch gereinigter Fabrikschornstein. Aber halli hallo, wie unbedacht von mir, Heroin Chic ist schli...