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Posts mit dem Label "Augenblick" werden angezeigt.

Jeden Tag ein Stück vom Glück

Liebe Freunde auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, wir alle wünschen uns mehr Glück, mehr Freude, mehr Liebe, mehr Bestätigung, mehr von allem Guten. Dass wir täglich eine ganze Menge davon haben, können oder wollen wir oft nicht sehen, weil das Schwere, das Schlechte, das Anstrengende, das Schwierige und das Zermürbende leider meist einen viel zu großen Anteil unseres Tages einnimmt. Wegzaubern können wir das alle nicht, das wäre ja auch zu einfach. Und dass es einfach ist, Ihr wisst es, das hat niemand gesagt. Aber ich habe kürzlich von einer fabelhaften Idee gelesen, mit der wir uns jeden Abend vor dem Zubettgehen daran erinnern können, was an dem vergangenen Tag schönes passiert ist: "Verschenke ein großes, verschließbares Glas. Und jede Menge Notizzettel. Der Beschenkte möge im neuen Jahr jeden Tag einen Zettel hineinwerfen, auf dem er (NUR) die schönen Dinge des Tages sammelt. Mal sehen, was am Ende vom Jahr übrig bleibt." Dieser Gedanke wäre doch für jeden von ...

Lebenslust

Liebe Freunde des unverblümten Lesegenusses, ich weiß nicht, wie es für Euch gelaufen ist, aber ich habe das letzte Jahr nur mit Mühe und Not überlebt. Das schlimme: Ihr seht es mir überhaupt nicht an. Oder sollte ich das für etwas gutes halten? Ich bin mir selten eins darüber, auch wenn eigentlich so gut wie jeder, den ich kenne sagt, dass es doch super ist, dass man mir eben nicht ansieht, wie schlecht es mir geht. Ich dagegen denke, dass es schön wäre, wenn man es mir auch einfach direkt ansehen würde, dann müsste ich nicht ständig so viel erklären und ich müsste nicht ständig beweisen, dass es mir nicht meinem Aussehen entsprechend geht und ich würde nicht ständig wieder in Beglaubigungslast geraten, weil bei mir das Innere und das Äußere einfach nicht zusammen passen wollen. Der ein oder andere wird jetzt sagen: ist doch egal. Aber das ist es nicht. Seit Jahren kämpfe ich darum ein ganz normales Leben führen zu können und es will einfach nicht gelingen, im Gegenteil, es ist ein un...

Unvollkommen

In meinen Beziehungen zu Menschen habe ich herausgefunden, dass es auf lange Sicht nicht hilft, so zu tun, als wäre ich jemand, der ich nicht bin. Es hilft nicht, ruhig und freundlich zu tun, wenn ich eigentlich ärgerlich bin und Bedenken habe. Es ist nicht hilfreich so zu tun, als wüsste ich die Antworten, wenn ich sie nicht weiß. Es hilft nicht, den liebevollen Menschen zu spielen, wenn ich im Augenblick eigentlich feindlich gestimmt bin. Es hilft mir nicht, so zu tun, als wäre ich voller Sicherheit, wenn ich eigentlich beängstigt und unsicher bin. Ich habe entdeckt, dass diese Behauptung sogar auf einer sehr einfachen Ebene gültig ist: Es hilft mir nicht so zu tun, als sei ich gesund, wenn ich mich krank fühle. [...] Ich spüre, dass ich den Umständen gerecht werde, wenn ich mir erlaube, so zu sein, wie ich bin. Es ist für mich einfacher geworden, mich als einen entschieden unvollkommenen Menschen zu akzeptieren, der keinesfalls zu jeder Zeit so handelt, wie ich handeln möchte. [...]...