Direkt zum Hauptbereich

Posts

Posts mit dem Label "Empfindung" werden angezeigt.

Das Gegenteil von Einsamkeit

Kinder, an Tagen wie diesen an denen die Süddeutsche Zeitung die Frage zum Sonntag mit den Worten „Zählt Einsamkeit zu den Grundvoraussetzungen für wahre Empfindung?“ durchaus provokant proklamiert drängen sich mir gleichermaßen direkt mehrere Fragen auf von denen die erste zuerst einmal eine Gegenfrage zur Fragestellung der SZ darstellt: Wie genau lässt sich Einsamkeit definieren? Dicht gefolgt von der Ausforschung: Und wenn diese so genannte Einsamkeit die Grundvoraussetzung für wahre Empfindung ist, was empfinden die Menschen die niemals allein sind? Bis heute ins absolut modernste aller modernen Zeitalter scheint es noch immer als Makel zu gelten wenn man allein ist. Und mit allein meine ich in diesem Kontext alleinstehend. Single. Ohne festen Partner. Hui. Skandalös. Wie kann sie nur. Ist das denn die Möglichkeit? Wie konnte das passieren? Und was stimmt nicht mit ihr? Oder in anderen Worten: „Könntest Du bitte an anderer Stelle auf das Thema Partnersuche eingehen? Wir sind alle...

Das Wort

Du kannst in einer bestimmten Stunde und für bestimmte Menschen zu einem Wort werden oder doch wenigstens in die Nähe dessen kommen, was an Dir Wort wäre. Ein Wort sein, das kann so aussehen, dass ein Mensch durch Dich und das was Du ihm sagst, ermutigt wird, dass er Trost findet, dass er ein Stück Freiheit findet, dass er seinen Schritt in der nächsten Stunde mit mehr Vertrauen setzt. Wenn Du zu einem Wort geworden bist, dann gehen Liebe und Klarheit, Vertrauen und Zuversicht aus von Dir für jeweils den Menschen in Deiner Nähe, der ohn ein solches Wort an seinem Leben und Schicksal verzagte. Und vielleicht begegnet Dir in einer guten Stunde auch selbst ein Mensch, von dem Du empfindest: Was der mir sagt, kommt weiter her als nur von diesem Menschen. Er ist - für mich - das Wort, das mich meint. (Jörg Zink)